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Der Floh im Ohr
von Georges Feydeau

Deutsche Fassung: Peter Lotschak
Verlegt im Bühnen- u. Musikverlag Hans Pero, Wien.

Eine Komödie in 3 Akten (Pause nach dem 2ten Akt)

Es spielten:

Johann Müllner, Sieglinde Hauser, Michael Veith, Kay Janssen, Ramona Turcu,
Felix Lenz, Beate Fabschitz, Michael Henkel, Hubert Wald, Gerald Bichinger,
Sissy Stübler-Niklas, Anna Mitterer, Karl Strassnitzky, Herbert Schopf.

Regie: Artur Mitterer

Zum Stück:

Ein Paar Hosenträger sind der Auslöser für turbulente Verwechslungen und Missverständnisse. In diesem temporeichen Stück verdächtigt eine Frau ihren Mann des Betruges und stellt ihm mit Hilfe einer Freundin eine Falle. In diese tappen neben dem Gatten auch nach und nach sämtliche anderen Personen der Handlung, wie Diener, Köchin, Freund des Hauses, die beste Freundin inklusive ihres eifersüchtigen Ehemannes usw. Alle finden sich im Stundenhotel "Zum galanten Kätzchen " wieder, wo unter anderem ein dem verdächtigten Ehemann zum Verwechseln ähnlicher Hoteldiener für Verwirrung, Panik und Versteckspiele sorgt. Für Amüsement und gute Unterhaltung ist gesorgt.

Zum Autor:

Georges Feydeau ( geb.1862 in Paris - gest.1921 in Rueil-Malmaison)
Feydeau war Mitglied des Künstlerclubs "Le cercle des Castagnettes", arbeitete als Sekretär am "Théatre de la Renaissance" in Paris und schrieb während seines Militärdienstes (1886) seine erste Komödie- Der Damenschneider. Mit den äußerst erfolgreichen Komödien Wie man Hasen jagt und Die Dame vom Maxim gelang ihm der endgültige Durchbruch als Autor. Aufgrund von Börsenspekulationen und Spielsucht geriet er trotz des großen Erfolges seiner Stücke immer wieder in Geldnot. 1907 fand die umjubelte Erstaufführung von Der Floh im Ohr statt.
1909 trennte er sich von seiner Familie und zogt ins "Hotel Terminus", wo er fast
10 Jahre lebte. 1919 verfiel er aufgrund von Spätfolgen einer Syphilis in Wahnvorstellungen und wurde in ein Sanatorium eingeliefert. Dort starb er 2 Jahre später in geistiger Umnachtung. Er schrieb 20 Bühnenmonologe und 40 Stücke, in denen er sich vor allem über die Doppelmoral des Bürgertums lustig macht.

Probenfotos


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