Plakat / Programmheft / Postwurf
Zum Stück:
Im Zentrum steht der Geschäftsmann Ferdinand Havlicek, der aus seinem Heimatland ausgewiesen wird, weil seine Papiere angeblich nicht in Ordnung sind. Er versucht, ins Nachbarland einzureisen, wird jedoch auch dort abgewiesen.So beginnt ein absurdes Ping-Pong-Spiel zwischen zwei Grenzposten: Havlicek wird mal auf die eine, mal auf die andere Seite geschickt – immer wieder „hin und her“. Währenddessen trifft er Grenzsoldaten, Beamte, Schmuggler und Dorfbewohner, die alle in ihren eigenen Regeln, Ängsten und Hoffnungen gefangen sind.
Schließlich zeigt sich, dass Havlicek nur durch Zufall und Willkür staatlicher Entscheider in diese Lage geraten ist. Das Stück endet in bitterer Ironie: Die Behörden lösen sein Problem nicht, sondern verschieben es, und Havlicek bleibt Spielball der Macht.
Zum Autor:
Ödön von Horváth (1901–1938) Ödön von Horváth war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller, der vor allem für seine gesellschaftskritischen Dramen bekannt ist. Er wuchs in verschiedenen europäischen Städten auf, darunter Wien, München und Paris, und schrieb in deutscher Sprache.Bekannte Werke: Geschichten aus dem Wiener Wald (1931), Glaube, Liebe, Hoffnung (1932), Hin und Her (1933–34), Kasimir und Karoline (1932)
Mitwirkende:
Annemarie Fuchs, Ernst Schmid, Dominik Schuecker, Bruno Täubling, Wolfgang Täubling, Johann Müllner, Waltraud Matz, Rudolf Votzi,.........Regie:
Keine AngabenAufführungen:
Premiere: 1993Weitere Vorstellungen: Keine Angaben