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Plakat / Programmheft / Postwurf
Zum Stück:
Ein Dorf hat alle seine Männer durch einen Krieg verloren und besteht nun ausschließlich aus Frauen. Anfangs herrscht heillose Trauer – doch mit der Zeit richten sich die Frauen ein, übernehmen alle Aufgaben und führen das Dorf erfolgreich weiter. Als schließlich ein einzelner Mann auftaucht, bricht sofort Rivalität, Eifersucht und Chaos aus. Die Frauen geraten in Streit, alte Muster kehren zurück, und die zuvor stabile Gemeinschaft droht auseinanderzufallen.
Zum Autor:
Ödön von Horváth (1901–1938) war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller und einer der bedeutendsten Dramatiker der Zwischenkriegszeit. Seine Werke verbinden gesellschaftskritische Themen mit einer klaren, oft knappen Sprache und feiner Ironie.Typisch für Horváth sind: Kritik an Kleinbürgertum, Autorität und Mitläufertum einfache, alltagsnahe Sprache, die oft tiefere Abgründe zeigt moralische Fragestellungen und die Darstellung gesellschaftlicher Not eine Mischung aus Humor, Melancholie und Sozialkritik
Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Kasimir und Karoline“, „Jugend ohne Gott“ und zahlreiche kurze Stücke und Prosatexte.
Horváth starb früh, mit nur 36 Jahren, durch einen tragischen Unfall in Paris. Trotz seines kurzen Lebens hinterließ er ein einflussreiches Werk, das bis heute auf vielen Bühnen gespielt wird.
Mitwirkende:
Keine AngabenRegie:
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